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Chräen – Wettbewerb, 1. Rang – Die Freizeitanlage wird für unterschiedlichste offizielle und informelle Anlässe genutzt. Die Infrastruktur entspricht den heutigen Bedürfnissen der Benutzer nicht mehr. Mit gezielten Eingriffen soll diese Situation verbessert werden. Umgesetzt wurde das Projekt bis jetzt noch nicht.

Auf dem Chräen finden unterschiedlichste Arten von Anlässen statt. Die Bandbreite geht von der offiziellen 1.-Augustfeier über ein kleines Openair bis hin zum informellen Bräteln. Die überalterte Infrastruktur soll instand gesetzt werden. Zudem soll ein zusätzlicher Raum für Anlässe in der kalten Jahreszeit geschaffen werden. Dank der Lage an der Kante einer Geländeterrassierung besteht eine Sichtbeziehung zwischen Festplatz und Dorf. Diese Besonderheit sowie die Einbettung der Anlage in die Landschaft bilden den Ausgangspunkt für den Entwurf. Als Hauptintervention wird eine Promenade entlang der Hangkante vorgeschlagen, welche die einzigartige Position unterstreicht und die Gesamtanlage zusammenbindet. Die Stellung der zwei bestehenden Gebäude soll beibehalten werden. An der Stelle der ‚kleinen Scheune‘ soll ein Saalgebäude‘ errichtet werden. Sämtliche beheizte Räume wären darin untergebracht. Die ‚grosse Scheune‘ bliebe konstruktiv erhalten, würde jedoch mit einer Dacherweiterung versehen, die der Bühne Schutz böte. Die Platzierung der Gebäude definiert unterschiedliche Aussenräume, die vielfältige Nutzungen zulassen. Beiden Gebäuden gemeinsam ist, dass sie sich bei Nutzung verändern: Ungenutzt fügen sie sich bescheiden in die Umgebung ein, bei einem Anlass strahlen sie über den Festplatz hinaus.